Jonathan Imme schreibt in WE über Digital Natives. Es lohnt sich, darüber zu diskutieren! Zuerst eine eher nebensächliche Anmerkung: karriereträchtige Netzwerke und auch Freude an der Pflege von Beziehungen sind nicht neu. In seinem Artikel verknüpft Jonathan Imme den neuen Kommunikationsstil mit Unabhängigkeit, das ist interessant. Aus einer Reihe von Gründen, wobei die technische Infrastruktur vielleicht sogar nicht einmal sonderlich wichtig ist, werden relativ viele Digital Natives "dann eben woanders" sagen können. Wenn sich manche "Festung" so einfach schleifen liesse, das wäre schon schön. Ein Aspekt, der mir nicht so gefällt, ist die genetische Verdrahtung. Kürzlich habe ich bei einer Veranstaltung "DNA-Natives" als Selbstbezeichnung auftauchen sehen und eine sicher nur "griffige" Formulierung von Jonathan Imme wie "unsere digital denkende Stirn" kann - einmal auf solche Diskussion aufmerksam geworden - falsch verstanden werden. Es wäre richtig, das Thema Veranlagung ganz aus dieser Debatte herauszuhalten.
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